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Le Roi BABAR ist der Elefantenkönig aus dem französischen Kinderbuch von Jean de Brunhoff.

(BABAR bittet darum, seinen Namen mit einem R zu schreiben – er ist nicht der König der Barbaren…)

le roi babar

Unter dem Namen Le Roi BABAR lief aber auf Frankreichs Binnengewässern auch mal ein Hausboot, ein Stahlverdränger der 13m – Klasse.

Es ist Thema dieser Webseite.

Schiff.009

 

NB: Wie kommt man dazu, ein Schiff ausgerechnet auf den Namen BABAR zu taufen?!

Vielleicht hilft das weiter:

Datiert: 10./11. Juli 1948
Signiert: Reni

Tempora mutantur….

 

Also denn:

Le Roi BABAR war eine etwas spezielle Ausführung eines sonst als Charterboot in Gebrauch stehenden Schiffsmodells.
Näheres dazu ist im Kapitel „Das Schiff“ beschrieben.

Was vor Le Roi BABAR war (und hie und da auch heute noch neben Le Roi BABAR stattfand), ist im Kapitel „früher (und heute…)“ zusammengefasst.

Wer sich von Le Roi BABAR auf (vorwiegend) französischen Binnengewässern herumfahren liess, findet sich im Kapitel „Besatzung und Gäste“. Hier finden sich auch Hinweise auf einschlägige Vereinigungen und solche auf kulinarische Randerscheinungen.

Im Kapitel „Fahrjahre“ sind die Fahrten von Le Roi BABAR tagebuchartig dargestellt, und im Kapitel „Aktuelles“ sollten (meistens – Internetzugang vorbehalten….) Aktualitäten, einige Zahlen-Spielereien und ein paar überflüssige Bemerkungen vom Kanalrand zu finden sein.

Administrative und organisatorische Hinweise finden sich schliesslich unter „Links“ und „Copyright und Kontakt“.

 

Zuerst jetzt aber dies:

Warum fährt man eigentlich Hausboot?
Oder hält sich sogar ein eigenes?

Der entsprechenden Philosophien gibt es so viele wie Hausboot-Begeisterte (und das sind sehr viele…).

Für uns galt etwa die folgende Zielsetzung:
– an der frischen Luft sein (wir fahren im Freien, draussen, an Sonne, Wind und Regen)
– an und in die Natur kommen
– entschleunigen.

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Bei uns ging es nie darum, sich rasch vorwärtszubewegen, und nur selten darum, zu einem bestimmten Zeitpunkt an einen bestimmten Ort hinzukommen.

Das Schiff war also eine mobile Ferienwohnung, die mal hierhin, mal dorthin gestellt werden konnte, und nicht so sehr ein Transportmittel, um an ein Fahrziel zu gelangen.

Uns gefiel es selten in einer Stadt, selten in einem Hafen und schon gar nicht in einer „Marina“ (warum versucht eigentlich ein biederer See-, Fluss- oder Kanalhafen mit dieser Bezeichnung einem Mittelmeer-Privatjacht-Ambiente hintenher zu rennen? Er wird damit ja bloss noch bünzliger…).

Wir fuhren dorthin und blieben – kürzer oder länger – , wo es uns grad spontan gefiel, oder wo wir schon eine naturnahe Anlegemöglichkeit kannten.

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Uns gefiel es deshalb „irgendwo“ am Kanalrand,
– wo es ein paar einsame Poller oder Ringe (oder sonstwas zum Boot-Anbinden) hat, und auf das Nageln verzichtet werden kann
– wo es weder einen Strom- noch einen Wasseranschluss – und darum auch kaum je andere Boote hat
– wo man einen Liegestuhl, ein Buch und auch mal einen Rosé ins Gras stellen und die Ruhe geniessen kann
– wo die Patia einfach so raus und rumzigeunern und man Autoverkehr vergessen kann

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– wo man – kürzere oder längere – Wanderungen mit dem Hund in der Natur (und nicht in einer versiegelten Ortschaft) unternehmen kann (was in Frankreich zumindest auf dem Treidelpfad entlang des Kanals ja wirklich überall problemlos möglich ist)

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– wo die Nächte (bei Neumond) dunkler und (wenn die nachtaktiven Tiere schweigen) stiller sind, als wir uns das heutzutage gewohnt sind
– wo sich Fuchs und Has gute Nacht sagen, und wo man den beiden am späten Abend und am frühen Morgen auch öfter mal persönlich begegnet, zusammen mit Rehen, Wildschweinen, Eulen und Käuzchen – und anderen Käuzen…

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Wenn wir wieder mal einen solchen Ort gefunden hatten, kam es durchaus vor, dass unser ursprüngliches Reise“ziel“ in unerreichbare Ferne rückte – was soll’s!

Oder anders: Der Weg ist das Ziel
und: carpe diem

Und noch dies:
„Wir müssen ihm seine kleine runde Zeitmaschine zerschlagen und ihm verkünden, dass von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang viel mehr Zeit da ist, als ein Mensch gebrauchen kann.“
Aus: Der Papalagi, Reden eines Südseehäuptlings

My beautiful picture

 

 

 

Letzte Ueberarbeitung: 25-08-2021

 

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