2014

Weil die Besatzung von Le Roi BABAR im Frühsommer „fremdgeht“ – im Mai findet ein Berlin-Törn mit einem Charterboot statt (>„früher (und heute…“, > „Charterjahre“) – haben wir uns entschieden, Le Roi BABAR im Sommer in Niderviller stationiert zu belassen, und die Fahrten mit diesem Schiff von hier aus unter den Kiel zu nehmen.

Am 24. März 2014 wird Le Roi BABAR ausgewintert und eingewassert, und dann ausgiebigen Fahrtests unterzogen:
In der Winterpause ist intensiv am Schiff gearbeitet worden, und all die Neuigkeiten müssen sich in einer ersten Testphase bewähren, bevor die eigentliche Saison beginnt!

Die erste Fahrt dient vor allem dazu, die Wirkung des neuen Propellers (km/h versus U/Min) auszutesten. Die Versuche mit voller Drehzahl finden zwischen Hesse und Xouaxange statt. Und bei 2500 U/Min wird’s ganz plötzlich ganz still…

„Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ meinen die Indianer. Gilt wohl auch für Elefanten. Und für Schiffe.

Bloss: absteigen mitten im Kanal ist mit nass werden verbunden – da warten wir lieber noch etwas ab, bis sich die Billardfahrt (linker Kugelfender an linkes Ufer – rechter Kugelfender an rechtes Ufer – Wind von rechts – Abspringen und Festbinden am linken Ufer) totgelaufen hat. Die guten Geister aus Niderviller kommen bald vorbei und ersetzen einen verschmutzten Dieselfilter, der den Kraftstoffzufluss zum Motor nachhaltig reduziert hatte.

Zur Testphase – aber vor allem natürlich zu geselligem Beisammensein! – gehört heuer  auch eine gemeinsame Jahresbeginn-Fahrt von Niderviller nach Réchicourt (und zurück) anfangs April:

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5 Privatboote starten zur gemeinsamen ersten Runde: Die ALLEGRA, die KADA, die OTTILIE, die TIMEOUT und Le Roi BABAR verlassen am Samstagmittag gemeinsam den Tannenheim-Hafen in Niderviller. Bei eher unfreundlichem Wetter geht’s zunächst bis zum Anleger nach Hesse zum Mittagessen.

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Dann fahren wir weiter zur höchsten Schleuse Frankreichs in Réchicourt.

ALLEGRA, OTTILIE und TIMEOUT tauchen im Lautsprechergewitter der ALLEGRA in die Tiefe und legen unterhalb der Schleuse an.

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KADA und Le Roi BABAR bleiben für die Nacht oberhalb der Schleuse liegen.

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Was ihre Besatzungen natürlich nicht daran hindert, sich am Abend zum betreuten Trinken, also zur gemeinsamen, von der Crew der OTTILIE organisierten und spendierten Probe Saarländischer Weine auf der TIMEOUT einzufinden.

Herzlichen Dank für Idee und Durchführung (und natürlich auch für die selbstgemachte musikalische Untermalung!)! 

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Saufbolde! Und für mich gibt’s wieder nur Wasser…

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Am Sonntagmittag – nach ausgiebigem gemeinsamem Frühstück an Bord der TIMEOUT (und dem Ausbau eines schleifenden Keilriemens am Motor von Le Roi BABAR, verbunden mit dem Stilllegen der zweiten Lichtmaschine…) – fährt die Gruppe wieder Richtung Niderviller – wobei sich die ALLEGRA an der Verzweigung vor Gondrexange Richtung Saarkanal und (weit voraus gedacht…) Berlin verabschiedet und die anderen vier Boote in ihren Winterhafen zurückfahren.

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Der Folgetag dient dann noch dazu, die Lichtmaschine neu so zu befestigen, dass der Keilriemen von nun an im rechten Winkel und nicht mehr schräg läuft (und es auch dabei bleibt), und sich damit auf den nächsten Fahrten der Gummiabrieb in Grenzen hält.

* * * * *

Mitte April geht Le Roi BABAR dann auf die (leider einzige) Tour dieses Jahres.

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Arzviller ist immer noch Grossbaustelle – also Richtung Westen:

Wir wollen die „Boucle de Nancy“ fahren, uns Toul und Metz ansehen und den französischen Teil der Mosel befahren (soweit er schiffbar ist).

Nach dem Auffüllen der Bordvorräte geht’s am Mittwochmorgen los, Richtung Nancy

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Mittagsrast und Hundetrip einmal mehr am Anleger nach Hesse.
Die KADA überholt uns auf dem Weg ins Saargebiet.

Uebernachtet wird wieder in Réchicourt, diesmal unterhalb der Schleuse.

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Am zweiten Tag kommen wir bis zum Mittag nach Lagarde.

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Mittagsrast im Hafenrestaurant und Einkauf von ein paar Flaschen des ausgezeichneten Elsässerweins der Capitainerie.

Der Anleger von Xures hat einen Wandel durchgemacht: dort war man bisher stets allein. Seit im letzten Herbst ein Steg mit Elektrizitäts- und Wasserversorgung eingebaut worden ist, ist er jetzt stark belegt…

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Also (gerne…) weiter nach Parroy – auch eine altbewährte Anlegestelle!

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Campingplatz und Bootsanleger sind noch geschlossen – Ostern hin oder her: Betriebsbeginn ist 1. Mai!
Also gibt’s weder Wasser noch Strom. Brauchen wir ja auch nicht – und die Poller sind auch im „Winter“ brauchbar.

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Den Sonnenuntergang über dem étang de Parroy gibt’s aber – er wird glücklicherweise nicht von der Gemeinde bewirtschaftet!

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Weiter geht’s am dritten Tag vorerst einmal nach Einville, zu einem Einkaufshalt – und man staune:
ganz im Gegensatz zum allgemeinen französischen Trend werden hier die Einkaufsmöglichkeiten von Jahr zu Jahr besser! Immer bessere Bäckerei, immer bessere Metzgerei, immer besserer „Tout Commerce“ – was braucht man mehr!

Dann  fahren wir weiter nach Sommerviller – auch einem altbekannten Uebernachtungsort (wie könnte es anders sein)!

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Sommerviller ist unser Standardhalt vor Nancy – ruhig, hundefreundlich und frisches Frühstückbrot vom Dorfbäcker.

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Beim Einkaufszentrum in  Nancy machen wir Pause, um die Vorräte zu ergänzen und noch zwei Kanister Diesel nachzutanken. Dann geht’s wieder ein kurzes Stück zurück zum Abzweiger Richtung Vogesen, also der Ostumfahrung (dem „embranchement“) von Nancy.

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Nach den ersten drei Schleusen hat’s dort zwei Anleger in der freien Natur – einen davon nutzen wir für die Nacht.

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Am nächsten Tag – es ist Ostersonntag –  geht’s weitere 10 Schleusen „versant Meurthe“ hoch zur Scheitelhöhe, und dann gleich wieder 5 runter „versant Moselle“.

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Nach dieser Schleuse verlassen wir das embranchement de Nancy, fahren in den Canal des Vosges ein und drehen dort scharf rechts, Richtung Toul. Jetzt kommen wir in Neu-Wasser!

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Nach ein paar Kanalkilometern sind wir in Neuves Maisons – bis hier ist die Mosel für die Grossschifffahrt schiffbar. Wir wechseln also vom Vogesenkanal in die Mosel und befahren (und befunken) heuer erstmals eine grosse Schleuse.

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Jetzt geht’s raus auf die kanalisierte Mosel mit völlig ungewohnten Breitenverhältnissen, die entspanntes Fahren durch wunderschöne Landschaften bringen.

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Nach Neuves Maisons reicht’s heute noch bis zum kleinen Anleger von Maron.

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Die Gemeindeverwaltung hat die Rettungsringe dort vorsorglich alle entfernt – sie werden sonst geklaut oder in die Mosel geworfen.
Der Effekt bleibt in allen drei Fällen derselbe – es hat keine!

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Hier wurde der Ostersonntag offensichtlich von der Dorfbevölkerung und vielen MoselUfer-Wanderern in der Natur (das heisst: am Moselufer) verbracht!
Die Perce-Oreille de Maron versucht sich abends beim boulodrome neben dem ausrangierten Bahnhof noch in den „fanfares du printemps“ (à chacun son petit mauvais goût) – vielleicht regnet’s darum dann am Ostermontagmorgen?

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Ostermontag – weiter Richtung Toul.

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Schon bald werden wir von einem sehr schnellen Rudervierer überholt und buchstäblich stehen gelassen – Le Roi BABAR hat halt nur einen Motor…

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Vor der Schleuse von Villey-le-Sec drehen die Ruderer dann um und erwarten mit etwas hämischem Grinsen unseren Zieleinlauf.

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Die Einfahrt in Toul ist eindrücklich!

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Im ebenso angenehmen wie schönen Port de France in Toul wollten wir Le Roi BABAR ursprünglich mal diesen Sommer über einquartiert lassen.

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Bild: Jandl

Immerhin reichts jetzt schon für einen Nachmittag und für eine Nacht.

Die Anfahrt zum Hafen führt durch die Wassergräben der alten Vauban – Stadtbefestigung.

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Den Nachmittag nutzen wir für einen Besichtigung der Altstadt innerhalb der intakten Befestigungsmauern. Sie wirkt heute unbelebt, zerfallend – vermag uns also kaum zu begeistern. Wir verzichten drum auf den vorgesehenen weiteren Besichtigungs- und Ruhetag und reisen am nächsten Tag weiter.

 Nach Toul moseln wir weiter Richtung Metz.

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In der Schleuse von Fontenoy sind wir nicht allein! 

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Bei der Weiterfahrt ueberrascht uns ein neuer Anleger im Zugang zum alten Canal de la Marne au Rhin.

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Kaum angelegt, stört das Bordfunkgerät unsere Mittagspause: In der Schleuse von Aingerey will man wissen, wo wir eigentlich stecken…  

Wir haben uns dort zwar nie angemeldet, aber offenbar hat der Eclusier von Fontenoy uns das freundlicherweise abgenommen – und nun erwartet man uns. Wir sind zwar langsam, aber sooo langsam nun doch wieder nicht!

Also Entschuldigungen und das Versprechen, uns bald vor Aingerey zu präsentieren. (Und die Lehre, künftig bei jeder Schleusenpassage mitzuteilen, was wir in den nächsten Stunden „schleusentechnisch“ vorhaben!).

Aingerey passieren wir dann hinter der TATIANA und staunen, wie sanft sie die Schleuse verlässt.

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Ueber Liverdun geht’s weiter nach Pompey.

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Am kleinen Anleger von Pompey treffen wir auf die SINA, die von Corre her kommend Richtung Berlin  unterwegs ist und auch hier übernachtet.

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Gemeinsam fahren wir am nächsten Tag moselabwärts,

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an der Abzweigung (Richtung Strassburg) des Canal de la Marne au Rhin vorbei,

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und dann weiter durch die Schleusen von Custines und von Blénod.

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In Pont à Mousson gibt’s Mittagspause am alten Anleger der Stadt, gegenüber Münster und Kloster.

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Dann folgt die Schleuse von Pagny.

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Für die Uebernachtung wäre dann eigentlich mal der kleine Hafen von Corny geplant gewesen.

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Wir finden in der Tat auch seine (sehr diskrete!) Einfahrt und wagen die enge Passage ins Hafenbecken – dort ist dann aber rasch Schluss: die Liegeplätze sind für Le Roi BABAR eindeutig zu kurz, die Wassertiefe minimal (wo die Möven auf einem Bein im Wasser stehen, soll man besser nicht hinfahren…).

So drehen wir denn sehr, sehr vorsichtig an Ort und tasten uns wieder sehr, sehr vorsichtig in die Mosel zurück –

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und genehmigen uns halt noch eine weitere Schleuse: Ars-sur-Moselle (NB die einzige in diesem Flussabschnitt, die ausdrücklich Schwimmwesten vorschreibt – wir waren folgsam).

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Anschliessend fahren wir „durch“ bis Metz und finden einen perfekten Liegeplatz im Regattahafen mitten in der Altstadt.23.4.mosel.roli.012

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Metz vaut bien une visite!

Nach einem Abendrundgang durch die wunderschön beleuchtete Altstadt, bleibt uns der nächste Tag für Rundgänge durch das Zentrum, zum Besuch der Sehenswürdigkeiten – vor allem natürlich der Kathedrale – und zum Einkaufen im marché couvert: wieder einmal Hallen „wie früher“, und wieder einmal Produkte „wie früher“!

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Und am Abend natürlich nochmals ein Bummel durch die festlich illuminierte Stadt an der Mosel.

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Le Roi BABAR ist am Wendepunkt der Frühjahrsfahrt angelangt und dreht wieder zurück Richtung Süden. Die SINA ihrerseits zieht weiter Richtung Berlin.

Es geht also wieder moselaufwärts, „zu Berg“ –  das GPS zeigt bei gleicher Tourenzahl im Schnitt etwa einen km/h weniger an als bei der Talfahrt – die Strömung der Mosel beträgt also zur Zeit nur etwa 0,5 km/h.

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Zwischen Ancy und Jouy, nach der Schleuse von Ars sur Moselle, grüssen Ueberreste eines römischen Aquaeductes.

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Mittagsrast in Pagny, neben der Schleuse.

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Weiter über Autreville

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nach Pont à Mousson.

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Am alten Stadtanleger von Pont à Mousson werden offensichtlich Uebernachtungen nicht gern gesehen – die Liegezeit ist auf 2 Stunden beschränkt. Man will den Port de Plaisance fördern.

Also fahren wir dorthin, finden einen angenehmen Liegeplatz und geniessen eine ruhige Nacht abseits des intensiven Verkehrs der Lastkähne auf der Mosel.

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Es folgt ein letztes Stück Mosel, via die Schleusen von Blénod und von Custines

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zurück nach Pompey, zur Abzweigung Richtung Toul – Verdun oder Epinal westwärts, oder aber Richtung Nancy – Strassburg ostwärts.

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Wir verlassen die Mosel ostwärts und erreichen (über zwei Schleusen) bei Frouard wieder den canal de la Marne au Rhin.

Als sich das obere Schleusentor der écluse 27 des Canal de la Marne au Rhin  öffnet, drängt sich uns ein Abfallberg entgegen.

Hat’s hier nur Dreck oder irgendwo auch noch etwas Wasser? Wie sind wir bloss auf die déchetterie générale de l’est de la France geraten?
Wir zwängen uns durch Gartenmöbel und baguettes, durch Möbelpolster und Glasflaschen, durch Petflaschen und Holz, durch Isolationsmaterial und Bierdosen, durch Kanister und ….
Immerhin: der Auspuff spuckt doch noch etwas Kühlwasser, also scheint in tieferen Regionen immer noch Flüssiges vorhanden zu sein…

In der Gegend von Champigneulles zeigt sich dann erstmals auch dem Auge wieder Wasser zwischen all dem Abfall, und je weiter wir Richtung Nancy kommen, je mehr ähnelt der Fahrweg wieder einem wasserführenden Kanal.

Im Hafen von Champigneulles verbringen wir die Nacht.  

Bei der Durchfahrt am Stadthafen von Nancy bewinken wir die KADA und die TIMEOUT, die dort das Wochenende verbringen.

Diesel und Lebensmittel gibt’s (auch am Sonntag und auch mitten durch eine dort weidende Herde von Zirkustieren hindurch) wieder beim Intermarché, und die Mittagspause findet auch wieder einmal in Laneuveville statt – einem bereits traditionellen Festmacher für die BABAR.

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Die Weiterfahrt führt an der Kirche von St Nicolas du Port (die mit den zwei unterschiedlichen Türmen) vorbei ins Industriegebiet von Dombasle.

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Auch Einville hat seine Salinen,

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und Sommerviller ist längst ein Traditionshalt geworden und bleibt es auch für diese Nacht.

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Nächste Uebernachtung am immer  noch unbewirtschafteten – aber nichtsdestotrotz angenehmen – Anleger von Parroy.

Die TIMEOUT hält auf Ueberholfahrt zu einem kurzen Kaffeehalt an.

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Am nächsten Tag füllen wir in Lagarde unseren Dieseltank wieder auf – gut 400 Liter passen heute rein – und bleiben für die Nacht (und natürlich fürs Nachtessen im „PK 209“) in diesem Hafen.

Der Folgetag ist der 30. April – wir müssen also noch über Réchicourt hinauskommen, wenn wir am arbeitsfreien 1. Mai nicht von ruhenden Schleusen(wärtern) blockiert werden wollen…

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Das gelingt trotz den üblichen Schleusenpannen auch problemlos – am frühen Abend des 30. April erreichen wir Niderviller und unseren Standplatz im Tannenheim-Hafen.

Es folgt der Wäsche-, Putz- und Aufräumtag, und dann die Heimreise.

 

Ja, und das war denn leider auch schon das Jahr 2014 für Le Roi BABAR  –  life is what happens to us while we are making  other plans…

Eingewintert und ausgewassert wurde das Schiff  am 20. November.

* * * * *

Mitte Mai findet immerhin noch etwas Schiffahrt statt, wenn auch ohne Le Roi BABAR: wir wechseln nämlich für zwei Wochen zur Königin Luise, die in Berlin liegt. Mehr darüber im Kapitel > „früher (und heute…)“,  > „Charterjahre“ !

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