2011

Am 3. Mai 2011 können wir Le Roi BABAR in der Herstellerwerft übernehmen. Es gibt zwar noch die einige Pendenzen zu erledigen – aber wohnlich einrichten kann man das Schiff jetzt und für erste Test- und Angewöhnungsfahrten (vor allem an die neue elektrische Fernsteuerung…) steht es zur Verfügung.

5. Mai  – Le Roi BABAR sticht bei wunderschönem Frühsommerwetter zu seiner Jungfernfahrt in See – besser in die Müritz.

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Zunächst geht’s südwärts – erstes Etappenziel ist Mirow,

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übernachtet wird am Steg des Strandrestaurants.

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Weiter fahren wir nach Rheinsberg.
Den Liegeplatz finden wir am Stadt-Anleger, gut gelegen für Besichtigungsgänge, ganz in der Nähe des Schlosses.

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Begegnung am Steg in Rheinsberg.

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Nach Rheinsberg geht die Fahrt wieder Richtung Norden: das Etappenziel ist Strasen,

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dann folgt der kleine Stadthafen von Wesenberg, den wir so gut mögen, dass wir unseren Platz gleich für zwei Nächte buchen.
Dazwischen liegt ein Tagesausflug nach Neustrelitz.

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Anschliessend nehmen wir wieder Kurs auf Rechlin, und schalten unterwegs noch einen Halt in Mirow, und je einen Abstecher nach Buchholz und nach Klink ein.

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Und dann geht Le Roi BABAR wieder in die Werft für den letzten Schliff.

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Für den Sommer ist eine Fahrt nordwärts bis Schwerin geplant.
Die Abfahrt verzögert sich – zunächst versuchen wir dem stürmischen Wind, der die Müritz für mehrere Tage sehr unangenehm werden lässt, zu trotzen – aber wir wollen ja Schiff fahren und nicht surfen, und können einer ausgeräumten Küche und anderen Gags letztlich wenig Reiz abgewinnen…  (Patia auch nicht!).

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So geht’s am 22. Juli nach den ersten 400 Metern Müritz denn gleich im Rückwärtsgang wieder zurück in den Hafen – an Wenden ist bei dem Wind nicht zu denken (gilt natürlich nicht fürs schwimmkundige Federvieh…)!

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Le Roi BABAR wird in den ersten Tagen zur „Ferienwohnung mit Blick in den Hafen“ deklariert, und wir erkunden die weitere Umgebung zwischen Schwerin und Neubrandenburg vorerst mit dem Auto.

Am 26. Juli  – der Wind hat etwas nachgelassen – geht’s aber los Richtung Norden. Nach – immer noch sehr bewegter – Ueberfahrt landen wir im Stadthafen von Waren.

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Wer ist denn nicht alles hier… es ist Touristensaison!

Aehnlich gut belegt ist anderntags der Hafen in Jabel.

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Und so wird es während dieser Ferienzeit auch bleiben – rechtzeitig an einen Anlegeplatz denken ist unerlässlich, draussen in einer idyllischen Bucht ankern, kommt mit der Patia nicht in Betracht, sie legt Wert auf anständigen Landausgang!

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Der nächste Tag bringt wieder viel – sehr viel – Wind! Wir möchten gern nach Malchow und versuchen es mit einem der vielen freien Plätze im windigen Hafen vor der Stadt bei der „Klosterklause“ – aber der ist derart dem stürmischen Wind ausgesetzt, dass wir um den Steg fürchten, an den wir Le Roi BABAR mit seinen grossflächigen, windausgesetzten Seitenwänden mal provisorisch fest- und gleich wieder losbinden.

Also weiter, an der Drehbrücke im Zentrum von Malchow vorbei, zum Stadthafen. Auch hier Fehlanzeige: im windstillen Hafenbecken drin streiten sich bereits zwei behäbige Jachten um den letzten Platz!

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So lassen wir denn Malchow mal hinter uns liegen und fahren weiter:
kurz vor der Ueberfahrt über den Plauer See liegt der Hafen von Lenz. Beim Vorbeifahren entdecken wir am hintersten Steg freie Plätze – die sind in der Tat noch frei – da bleiben wir!
Und das gleich für zwei Nächte: der Wind frischt weiter auf, so dass wir die geplante Ueberfahrt nach Plau am nächsten Tag vorerst verschieben und uns und der Patia einen wunderschönen Wandertag dem Plauer See entlang gönnen – und einen genüsslichen Besuch im Lenzer Krug.

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Der heftige Wind „überzeugt“ uns auch am dritten Tag, nicht weiter Richtung Plau und Lübz zu fahren, sondern den Weg zurück unter den Kiel zu nehmen.

Auch heute ist im Hafen von Malchow kein Platz zu haben – also geht’s weiter auf den Fleesensee.müritz.124
Hier bläst uns der Wind in einer Art vor sich hin, dass gesteuerter und effektiv gefahrener Kurs des Schiffs zwei völlig verschiedene Dinge sind – wir driften  (oder „schieben“) quer-see-ein und versuchen, so rasch und so anständig als möglich zum nächsten „schützenden“ Hafen in Fleesensee zu gelangen.
Une mer calme n’a jamais fait un bon marin, sagen die Franzosen – wir verbessern uns ständig!

Den Hafen von Fleesensee erreichen wir relativ rasch – und es hat genügend (und stabilen) Platz für Le Roi BABAR.
Der Nachmittag erlaubt einen ausgiebigen Fussmarsch über die riesigen Golfanlagen und der Abend einen Besuch des ausgezeichneten Hafenrestaurants.

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Der Wind hat etwas nachgelassen, die Weiterfahrt geht deshalb etwas ruhiger vonstatten. Wir fahren heute bis zur angenehmen Marina von Eldenburg.

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Nächste Etappe: Röbel

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Die Stadt kennen wir von früheren Aufenthalten bestens. Wir (vor allem Patia) geniessen einen feuerwerkfreien 1.Augustabend im Garten des „Seestern“.

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Schliesslich: Rückfahrt, nochmals quer über die Müritz, und dann Ruhepause für Le Roi BABAR!

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Im Herbst wollen wir – mit erweiterter Besatzung! – nochmals die Seenplatte geniessen.
Zunächst sind wir allerdings auch wieder im Auto unterwegs – der Wind bläst, wie schon im Sommer, derart, dass Schiffahren vielleicht als Herausforderung, sicher aber nicht als Genuss empfunden werden kann.

Fliegen ist wohl wirklich schöner!

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Am 7. September geht’s dann doch los Richtung Süden.

Wir wollen wieder nach Rheinsberg, und machen unterwegs Halt in Mirow,

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dann in Strasen und in Wesenberg.

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Alles – wenigstens für einen Teil der Besatzung – bereits bekannte Strecken und Orte. Wir bleiben bei den Anlegern, die sich im Frühling schon mal bestens bewährt haben, und vertiefen unsere Kenntnisse der Strecke und der Umgebung unserer Liegestellen.

Von Rheinsberg

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fahren wir wieder via Mirow zurück, und geniessen auf dieser Route am 14. September den leider einzigen wirklich sonnigen Tag dieses Törns – mit nächtlichem Sommer-End-Gewitter!

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Anschliessend bereiten wir Le Roi BABAR noch auf seine grosse Fahrt nach Frankreich vor, die in den nächsten Tagen (auf einem Trailer) stattfinden soll.
Alles, was irgendwie zerbrechlich sein könnte, wird gründlich verpackt und gesichert.

Und dann: Au revoir en France!

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Am 7. Oktober trifft Le Roi BABAR in Niderviller ein (vgl Kapitel >“Schiff“, >“Transport“), und lernt dort vorerst mal seine ältere Schwester, die ALLEGRA kennen.

Mit ihr zusammen gehen wir gemeinsam auf unsere erste Fahrt in Frankreich.

Am 10. Oktober fahren wir auf dem Canal de la Marne au Rhin zum Wendeplatz im Wald vor der grossen Schleuse von Réchicourt.

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Tags darauf geht’s die „Schleusentreppe“ im oberen Teil des Saarkanals runter

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bis Mittersheim, wo wir die Nacht im komfortablen Hafen verbringen.

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Nun wäre eigentlich der Landesteg nach der écluse 16 (und natürlich vor allem das dortige Restaurant!) das nächste Ziel – aber eben: er ist bereits belegt!

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Dann halt weiter bis zum Hafen von Bissert / Harskirchen – und selber kochen!

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Anschliessend fahren wir wieder – am immer noch besetzten Anleger der Schleuse 16 vorbei – zurück nach Mittersheim.

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Nächste Station ist der ruhige Liegeplatz von Albeschaux.

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Die letzte Etappe zurück nach Niderviller am 14. Oktober ist gleichzeitig die letzte des Jahres.

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Mitte November folgen noch Aufräumen und Putzen,

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am 15. November Einwintern – und Winterschlaf.

 

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